PaperComp · für Seniorenheime

Sieht aus wie Papier,aktualisiert sich aber, wenn es nötig ist.

Farbige eInk-Labels im Speisesaal, in den Gängen, in der Kapelle. Tagesmenü, Geburtstage, Aktivitäten, Gottesdienstzeiten und was sonst zählt kommen aus den Kalendern, die das Heim bereits nutzt: sie helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern, sich weniger abgeschnitten und mehr beteiligt zu fühlen — ohne unnötigen Ausdruck und ohne leuchtende, aufdringliche Bildschirme.

Warum elektronisches Papier

Technik, die sich nicht in den Vordergrund drängt.

Ein eInk-Label leuchtet nicht, blinkt nicht und fordert nichts. Es hängt an der Wand wie ein gedrucktes Blatt und ändert sich nur, wenn es etwas Neues zu sagen gibt.

  1. Liest sich wie eine gedruckte Seite

    Keine Hintergrundbeleuchtung, keine Spiegelung: der Kontrast bleibt gleich, von der Seite, im Gegenlicht und abends bei eingeschaltetem Licht. Wer schlecht sieht, liest, was er auch auf Papier lesen würde.

  2. Nichts zu lernen

    Kein Tablet und kein Fernseher: keine Benachrichtigungen, nichts zu entsperren, nichts zu berühren. Niemand muss seine Gewohnheiten ändern, und niemand muss es erklären.

  3. Strom nur beim Wechsel

    Das Bild bleibt auch bei ausgeschaltetem Display stehen: Strom braucht nur der Moment der Aktualisierung, nicht das Anzeigen der Seite.

  4. Nachhaltig, nicht nur im Prospekt

    Statt täglich neu gedruckter Blätter und dauerhaft laufender Monitore bleibt ein Label, das fast nichts verbraucht — eine Rechnung, die auch ein ESG-Bericht nachvollziehen kann.

Speisesaal eines Seniorenheims: ein eInk-Label an der Säule zeigt das Tagesmenü mit einem Foto zu jedem Gang.

Formate

13,3 Zoll in den Gemeinschaftsräumen, 10,1 Zoll in den Zimmern.

Die Labels auf den Bildern oben messen 13,3 Zoll: sie sind gut lesbar, ohne nah herangehen zu müssen.

  • In den Gemeinschaftsräumen kommt das 13,3-Zoll-Format zum Einsatz: Speisesaal, Gänge, Eingang, Kapelle.
  • Die Labels werden in Gruppen organisiert — ein Stockwerk, die Langzeitpflege, die Gemeinschaftsräume — und jede Gruppe hat ihre eigenen Vorlagen: geändert wird die Gruppe, nicht das einzelne Label.

In den Zimmern

Ein 10,1-Zoll-Label für jede Bewohnerin.

Dasselbe System, kleineres Format: vor der Tür oder auf dem Tisch im Zimmer.

  1. Render: Gang eines Seniorenheims; ein 10,1-Zoll-eInk-Label neben der Tür zeigt Zimmernummer, Namen der Bewohnerin und das Tagesprogramm.

    Vor der Tür

    Wer drinnen wohnt, und was heute ansteht

    Neben der Tür zeigt das Label die Zimmernummer, den Namen der Bewohnerin, die Besuchszeiten und das Tagesprogramm.

    Personal und Angehörige lesen dieselben Informationen, ohne hineinzugehen und ohne jemanden fragen zu müssen.

  2. Render: das 10,1-Zoll-Label steht auf dem Tisch eines Zimmers und zeigt zwei Nachrichten von Angehörigen; daneben ein Notizblock und ein Stift.

    Auf dem Tisch

    Nachrichten von den Menschen, die an sie denken

    Auf dem Tisch im Zimmer zeigt dasselbe Label die Grüße der Angehörigen: ein Foto, wer schreibt und ein paar Zeilen, groß genug zum Lesen im Sitzen.

    Die Angehörigen schreiben über WhatsApp; die Bewohnerin muss nichts bedienen. Daneben bleibt der Notizblock, den kein Label ersetzt.

Das Cockpit

Eine Regie, auch für mehrere Häuser.

Das Cockpit ist die Web-Anwendung, über die alles verwaltet wird. Sie ist für die Menschen gebaut, die ohnehin Betreuung, Küche und Dienstplan machen — nicht für eine IT-Abteilung.

  1. Mehrere Häuser, eine Installation

    Eine Installation bedient mehrere Heime: jedes sieht seine eigenen Bewohner, seine eigenen Labels und seine eigenen Inhalte — und sonst nichts.

  2. Gedacht wird in Informationsarten

    Menü, Geburtstage, Veranstaltungen, Gottesdienste: man wählt die Art und das Layout, das sie darstellt. Layouts sind anpassbar, neue kommen dazu, ohne die Labels anzufassen.

  3. Labels in Gruppen

    Jedes Label gehört zu einer Gruppe — ein Stockwerk, eine Station, die Gemeinschaftsräume — und die Vorlagen werden der Gruppe zugewiesen. Eine Änderung erreicht alle Labels, die sie bekommen sollen.

  4. Inhalte per E-Mail

    Das Wochenmenü wird per E-Mail geschickt, genau wie heute schon: das System nimmt es auf und setzt es. Es gibt keine neue Arbeitsweise zu lernen.

Ebenso können die Inhalte aus den Kalendern kommen, die das Heim ohnehin pflegt.

Zwei ältere Menschen gehen Hand in Hand einen Parkweg entlang; im Vordergrund hält eine Hand einen Meshtastic-Tracker im Kartenformat.
Dieser Teil wird evaluiert: die Geräte sind im Test und die Meshtastic-Firmware nutzt den Beschleunigungssensor noch nicht, es ist also keine verfügbare Funktion. Das Bild ist illustrativ.

In Erprobung

Sicherheit

Wissen, wo jemand ist — und einen Sturz bemerken.

Wir prüfen Meshtastic-Geräte — insbesondere den SenseCAP T1000-E — als Sicherheitsebene neben den Labels: günstig, weitreichend und ohne Kameras.

  • LoRa-Knoten bauen ein eigenes Netz über Gebäude und Garten auf, unabhängig von der WLAN-Abdeckung des Hauses.
  • Das Gerät ist so groß wie eine Karte — 85 × 55 × 6,5 mm, 32 Gramm — und wird um den Hals getragen, in der Tasche oder in die Jacke eingenäht. Das genügt, um zu wissen, ob eine Bewohnerin im Haus ist oder es verlassen hat, ohne sie zu filmen.
  • An Bord sitzt ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor: er könnte einen Sturz erkennen und dem Personal sofort melden. Genau das messen wir gerade.

Echte Layouts

Vier Beispiele, fotografiert auf einem 13,3-Zoll-Label.

Keine Mockups: es sind Fotos des echten Labels mit vier verschiedenen Layouts. Jede Informationsart hat ihr eigenes, und die Layouts sind anpassbar.

Alle vier Fotos zeigen dasselbe Label: es ändert sich das Layout, nicht das Gerät.